Erklärt
Gehaltsnebenkosten
Gehaltsnebenkosten sind die Zusatzkosten neben dem Bruttogehalt, vor allem Sozialbeiträge und Umlagen, die der Arbeitgeber trägt.
Gehaltsnebenkosten bezeichnen alle Kosten, die ein Arbeitgeber zusätzlich zum Bruttogehalt trägt, vor allem den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung, Umlagen und betriebliche Leistungen. Sie erhöhen die Personalkosten einer Stelle deutlich über das ausgezahlte Gehalt hinaus.
Für Beschäftigte ist die Kenntnis wichtig, um Angebote fair zu bewerten. Ein Arbeitgeber kann ein Gehalt nur begrenzt erhöhen, wenn die Nebenkosten hoch sind, deshalb lohnt sich der Blick auf Zusatzleistungen. Auch Weiterbildung und Zuschüsse zählen dazu und sollten im Gespräch mit auf den Tisch. Im Gespräch hilft die Frage nach dem Gesamtpaket, weil sich damit erkennen lässt, ob ein Arbeitgeber das Gehalt über Zusatzleistungen anders gewichtet als über das reine Brutto.
Verwandte Begriffe
- ArbeitgeberanteilDer Arbeitgeberanteil sind die Sozialbeiträge, die der Arbeitgeber zusätzlich zum Bruttogehalt überweist.
- SozialversicherungsbeitragSozialversicherungsbeiträge finanzieren Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung und werden anteilig getragen.
- BruttogehaltBrutto ist das vereinbarte Gehalt vor Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen.